2015 Tanhuato–Ecuandureo shootout, Polizeikonfrontationsort in Tanhuato de Guerrero, Mexiko.
Der Tanhuato-Ecuandureo-Schusswechsel von 2015 war eine bewaffnete Auseinandersetzung auf einem ländlichen Anwesen im Bundesstaat Michoacán im Westen Mexikos. Das Gelände besteht aus Wohngebäuden und offenen Agrarflächen nahe der Gemeinde Tanhuato de Guerrero.
Im Mai 2015 führte die mexikanische Bundespolizei eine Operation auf dem Anwesen durch, die mit dem Tod von 43 Personen endete. Die Ereignisse lösten eine Untersuchung aus, bei der Menschenrechtsorganisationen fragten, ob einige der Toten außergerichtlich hingerichtet worden waren.
Der Ort liegt in einer ländlichen Gemeinde, in der viele Bewohner die Ereignisse von Mai 2015 noch heute mit Unbehagen verbinden. Wer die Gegend besucht, spürt die Stille einer abgelegenen Agrarlandschaft, die durch das Geschehene eine andere Bedeutung bekommen hat.
Das Gelände liegt in einer abgelegenen ländlichen Gegend mit kaum lokaler Infrastruktur und ist auf normalen Straßen nur schwer erreichbar. Da es sich um einen sensiblen Ort handelt, gibt es dort weder öffentliche Einrichtungen noch Besucherangebote.
Die anschließende Untersuchung durch die mexikanische Menschenrechtskommission ergab Hinweise darauf, dass mehrere der Toten nach der Entwaffnung getötet worden sein könnten. Dieser Befund machte den Fall zu einem der am stärksten beachteten in der jüngeren Geschichte der mexikanischen Strafverfolgung.
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