Peralta, Präkolumbische archäologische Stätte in Abasolo, Mexiko.
Peralta ist eine archäologische Stätte in der Region Guanajuato mit 22 pyramidenförmigen Strukturen, die sich über etwa 130 Hektar erstrecken. Das Gelände zeigt auch zahlreiche landwirtschaftliche Terrassen, die von einem bewässerten Anbausystem zeugen.
Die Siedlung entwickelte sich zwischen 300 und 650 nach Christus, in einer Zeit des Niedergangs von Teotihuacan und des Aufstiegs von Tula. Nach dieser Blütezeit kehrten die Bewohner zur nomadischen Lebensweise zurück.
Die Bewohner lebten als Bauerngesellschaft und tauschten Körbe, Schmuck aus Türkis, Muschelketten und Obsidian mit benachbarten Gemeinschaften. Diese Handelsnetze verbanden die Region mit anderen Völkern und zeigten die Bedeutung des Ortes.
Die Stätte ist über die Bundesstraße 90 von Irapuato aus erreichbar und liegt nahe dem Dorf San Jose de Peralta. Der Ort ist am besten tagsüber zu besichtigen, wenn man die Strukturen und Terrassen deutlich sehen kann.
Die Hauptstruktur zeigt eine doppelte Tempelanlage mit einem versunkenen Innenhof, ein ungewöhnliches architektonisches Merkmal. Daneben steht La Mesita, ein separates Bauwerk, das einen zentralen Platz enthält und das Layout der Siedlung komplexer macht.
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