Monumento a la Revolución, Art-Déco-Denkmal in Cuauhtémoc, Mexiko.
Das Monumento a la Revolución ist ein 67 Meter hohes Bauwerk mit einer zentralen terrakottafarbenen Kuppel, die von vier massiven Bögen getragen wird, im Herzen von Mexiko-Stadt. Die Bögen bilden offene Durchgänge auf allen vier Seiten und umrahmen einen großen Platz darunter, der häufig für öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen genutzt wird.
Der Bau begann 1910 als Parlamentspalast unter Präsident Porfirio Díaz, wurde jedoch nach Ausbruch der Revolution aufgegeben und blieb jahrzehntelang unvollendet stehen. In den 1930er Jahren ließ Präsident Lázaro Cárdenas das Projekt umgestalten und als Denkmal für die Revolution fertigstellen, wobei die ursprüngliche Struktur beibehalten wurde.
Die Kuppel trägt Skulpturen, die Unabhängigkeit, Agrarreform, Arbeiterrechte und nationale Gesetze darstellen, wobei jede Ecke ein anderes Ideal der Revolution symbolisiert. Im Untergeschoss ruhen die sterblichen Überreste der Revolutionshelden Francisco Madero, Venustiano Carranza, Pancho Villa, Plutarco Elías Calles und Lázaro Cárdenas in einer Gruft, die Besucher besichtigen können.
Aufzüge bringen Besucher zu einer Aussichtsplattform auf der Spitze, von wo aus man einen weiten Blick über das historische Zentrum und die umliegenden Viertel hat. Die Plattform eignet sich besonders bei klarem Wetter, um die Ausdehnung der Stadt und die nahen Berge zu sehen.
Oliverio Martínez schuf vier Steingruppen an den Ecken, die jeweils eine Figur in traditioneller Kleidung zeigen und symbolisch für verschiedene gesellschaftliche Gruppen stehen. Das Projekt sollte ursprünglich das höchste Gebäude Lateinamerikas werden, doch die Revolution unterbrach den Bau und veränderte seine Bestimmung vollständig.
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