Vizekönigreich Neuspanien, Spanisches Kolonialverwaltungszentrum in Mexiko-Stadt, Mexiko
Das Vizekönigreich Neuspanien erstreckte sich vom heutigen Mexiko über Mittelamerika bis zu den Philippinen als größte spanische Territorialeinheit in Amerika.
Nach der Eroberung des Aztekenreiches 1521 gegründet, erhielt Neuspanien 1535 seinen ersten Vizekönig Antonio de Mendoza zur Verwaltung des Territoriums.
Das Territorium entwickelte eine komplexe Gesellschaft, in der spanische, indigene und afrikanische Bevölkerungen verschmolzen und neue Kunst-, Architektur- und Sozialstrukturen schufen.
Die Silberminen in Zacatecas und Guanajuato erwirtschafteten erhebliche Reichtümer für die spanische Krone und machten Neuspanien zur Hauptquelle für Edelmetalle.
Die Verwaltung erstreckte sich über drei Kontinente und verband Territorien von Kalifornien bis zu den Philippinen durch ein gemeinsames Regierungssystem. Diese außergewöhnliche geografische Ausdehnung machte das Vizekönigreich zu einer der komplexesten Verwaltungseinheiten der frühen Neuzeit.
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