Templo y convento de San Joaquín de Tacuba, Koloniales Religionsgebäude in Tlacopan, Mexiko
Der Tempel und das Kloster von San Joaquín de Tacuba ist ein religiöses Gebäude aus der Kolonialzeit mit Steinquader-Konstruktion und lateinischem Grundriss. Es besitzt eine kreisförmige Kuppel an der Stelle, wo sich die beiden Querbalken des Kreuzes treffen.
Eine Gemeinschaft von Barfüßer-Karmelitern gründete das Kloster 1689 unter Berufung auf ein königliches Dekret. Dies war die elfte Klostergründung dieser Ordnung in Mexiko und markierte eine wichtige Erweiterung ihrer Präsenz im Land.
Der Tempel folgt strengen Architekturprinzipien mit einer einfachen Fassade und einer Glockenkanzel in der südöstlichen Ecke. Diese Gestaltungsmerkmale entsprechen den Regeln der Barfüßer-Karmeliter und prägen bis heute das Aussehen des Ortes.
Der Ort befindet sich im Bezirk Miguel Hidalgo und funktioniert weiterhin als aktiver Gottesort, wo Besucher Gottesdienste besuchen und historische Architektur erkunden können. Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Gebetszeiten, um die Räume ungestört zu sehen.
Das Komplex besitzt eine historische Wasserzisterne mit einem Tonnengewölbe-Vorbau, eine Struktur, die nirgendwo sonst in Lateinamerika zu finden ist. Diese Zisterne war entscheidend für die Wasserversorgung des Klosters und zeigt die praktischen Lösungen der frühen Kolonialzeit.
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