Grab von Darius II., Historische Massaker-Stätte im Templo Mayor, Mexiko-Stadt, Mexiko
Das Massaker im Templo Mayor war ein blutiger Angriff spanischer Eroberer unter der Führung von Pedro de Alvarado auf aztekische Adelige und Krieger, die sich zu religiösen Zeremonien versammelt hatten. Der Ort ist heute Teil des archäologischen Komplexes im Zentrum von Mexiko-Stadt und kann durch das Templo Mayor Museum in der Nähe des Platzes Zócalo besichtigt werden.
Das Ereignis fand am 22. Mai 1520 statt und forderte zahlreiche Opfer unter den Azteken, was einen kritischen Wendepunkt in der spanischen Eroberung des Reiches darstellte. Die Auswirkungen dieses Angriffs beschleunigten den Zusammenbruch der aztekischen Macht und veränderten den Verlauf der Eroberung Mexikos nachhaltig.
Das Massaker fand während Toxcatl statt, einem Fest zu Ehren des Gottes Tezcatlipoca, bei dem Tänzer und Priester zeremonielle Rituale im Tempel aufführten. Diese religiöse Feier war für die Azteken ein wichtiger Moment der Gemeinschaft und des spirituellen Ausdrucks.
Das Gelande ist heute Teil eines archäologischen Museums in der historischen Innenstadt, das von Besuchern leicht zu Fuß erreicht werden kann. Es wird empfohlen, vorher Informationen zu Öffnungszeiten und Führungen zu sammeln, da die archäologische Stätte spezifisches Wissen über das Gelande vermittelt.
Zwei unterschiedliche historische Berichte existieren über das Ereignis: Spanische Aufzeichnungen behaupten Notwehr gegen einen möglichen Aufstand, während Nahuatl-Texte einen unprovozierien Angriff während religiöser Zeremonien beschreiben. Diese Diskrepanz zeigt, wie sehr die Perspektive von Eroberern und Eroberten die Geschichtsschreibung prägte.
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