Tlatelolco, Präkolumbische archäologische Stätte im Norden von Mexiko-Stadt, Mexiko.
Tlatelolco ist eine archäologische Stätte in Nordmexiko-Stadt, wo man Ruinen von etwa sechzig Bauwerken aus der Vorkolumbus-Zeit erkunden kann. Der Komplex umfasst mehrere Tempel, Plattformen und Altäre, die verschiedenen Perioden der aztekischen Besiedlung entsprechen.
Das Zentrum wurde 1338 gegründet und entwickelte sich zu einer wohlhabenden Stadt mit eigenem Handelsnetzwerk und Regierungssystem. 1473 wurde es durch militärische Konflikte unter die Kontrolle von Tenochtitlan gebracht, behielt aber seine Bedeutung als Handelszentrum.
Der Ort war ein religiöses Zentrum, in dem die Azteken ihre Gottheiten verehrten und wichtige Zeremonien abhielten. Die Tempel und Altäre zeigen, wie sehr die spirituelle Welt das alltägliche Leben der Menschen durchdrungen hat.
Der Ort ist gut zu Fuß erkundbar, mit ausgeschilderten Wegen zwischen den verschiedenen Ruinen und Bereichen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und ausreichend Wasser mitzunehmen, da es wenig Schatten gibt.
Ausgrabungen haben Überreste aus verschiedenen Zeiten freigelegt, darunter Knochenreste, die zeigen, dass der Ort noch lange nach der spanischen Ankunft genutzt wurde. Diese Schichten erzählen die Geschichte zweier zusammenstoßender Welten an demselben Ort.
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