Casa de las bombas de la Condesa, Denkmal in Mexiko
Die Casa de las Bombas de la Condesa ist ein Pumpwerkgebäude aus dem Jahr 1907, das ursprünglich in der Condesa-Nachbarschaft an der Ecke Zamora und Alfonso Reyes stand. Die Struktur verfügt über eine eingeschossige Hauptfassade mit einem höheren mittleren Abschnitt, dessen römisch inspirierte Bogen ein Gewölbe mit ionischen Säulen rahmen.
Der Ingenieur Alberto J. Pani entwarf das Gebäude 1907 als Teil eines Projekts zur Modernisierung des Wassersystems der Stadt, das Wasser von den Quellen Xochimilcos in die wachsende Stadt brachte. Die Station blieb bis 1940 aktiv, als sie durch eine neuere Anlage in Xotepingo ersetzt wurde, woraufhin das ursprüngliche Gebäude jahrelang vernachlässigt wurde.
Der Name bezieht sich auf die Condesa-Nachbarschaft, in der das Gebäude ursprünglich stand und sein symbolisches Gewicht für die Stadtentwicklung widerspiegelt. Die Fassade zeigt dekorative Wassermotive wie Schildkröten und Schlangen, die die zentrale Rolle dieser Struktur in der Wasserversorgung unterstreichen.
Die ursprüngliche Struktur wurde 1975 abgerissen, aber ihre Steinfassade wurde sorgfältig abgebaut und konserviert. Die Fassade wurde später nach Tlalpan verlegt und 1986 in die Casa de Cultura integriert, wo sie heute Besucher in einem kulturellen Zentrum mit Galerien und Workshops empfängt.
Die Fassade enthielt ursprünglich eine Statue des Gottes Neptun, die während der Konservierung verloren ging, aber die verbliebenen Wassermotive erinnern still an die ursprüngliche symbolische Bedeutung. Diese Verluste und Erhaltungen spiegeln wider, wie städtische Infrastruktur über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich neu definiert wird.
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