Plaza México, Stierkampfarena im Stadtteil Ciudad de los Deportes, Mexiko-Stadt, Mexiko
Die Plaza México ist eine Stierkampfarena im Viertel Ciudad de los Deportes in Mexiko-Stadt, neben dem Estadio de la Ciudad de los Deportes. Der Bau aus Stahlbeton hat einen Ring von 43 Metern Durchmesser, der 20 Meter unter den umliegenden Straßen liegt, mit 49 Sitzreihen sowie Logen und Skulpturen von Alfredo Just.
Der aus Yucatán stammende Unternehmer Neguib Simón, Sohn libanesischer Einwanderer, trieb das Projekt voran; die Bauleitung lag bei Ingenieur Modesto C. Rolland, die Arbeiten begannen am 1. Dezember 1924 auf dem Gelände einer Ziegelei, eröffnet wurde die Arena am 5. Februar 1946. Sie ersetzte den Toreo de la Condesa im Viertel Roma, der durch das Stadtwachstum zu klein geworden war. Bei der Eröffnungsveranstaltung traten Luis Castro "El Soldado", Manuel Rodríguez "Manolete" und Luis Procuna gegen Stiere der Ganadería San Mateo an.
Stierkämpfe finden vor allem zwischen November und Januar statt, wenn an Sonntagen große Veranstaltungen das Publikum anziehen. An Freitagen treten junge Toreros auf, die ihre ersten Schritte in der Arena machen.
Die Arena verfügt über mehrere Eingänge, die zu den tief gelegenen Rängen führen, sowie Verkaufsstände im Inneren. Moderne Beleuchtung ermöglicht Veranstaltungen auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Der Ring liegt 20 Meter unter den angrenzenden Straßen, die Ränge steigen 35,9 Meter über den Sand, mit 49 Reihen plus Logen. Die Skulpturen rund um das Gebäude stammen vom Valencianer Alfredo Just, nicht von den Toren. 1946 betrat der erste Stier, Jardinero, Nummer 33, durch ein Tor, das José Medina öffnete.
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