Corpus Christi Cathedral, Tlalnepantla, Katholische Kathedrale in Tlalnepantla de Baz, Mexiko
Die Corpus-Christi-Kathedrale hat ein einschiffiges Langhaus mit Tonnengewölbe, nach der klassischen Anlage von Klöstern des 16. Jahrhunderts: ein Mittelschiff, an das ein Kreuzgang anschließt, mit einem Atrium außerhalb beider Gebäude. Am Nordportal ritzten indigene Hände die Glyphen der Orte Tenayuca und Teocalhueyecan ein, die die Franziskaner zusammenführten, um Tlalnepantla zu bilden. Im Kreuzgang sind Malereien im Tequitqui-Stil in Nischen und Friesen erhalten, und auf seiner oberen Ebene steht eine Sonnenuhr.
Der Standort war ursprünglich ein Franziskanisches Kloster, das 1525 gegründet wurde und nach einem Feuer 1666 als Kathedrale umgebaut wurde. Durch diesen Wiederaufbau entstand das Barocker Gebäude, das heute vor Ort steht.
Der Name Tlalnepantla stammt aus dem Nahuatl und bedeutet „Land in der Mitte“, was auf die franziskanische Zusammenführung der Völker von Tenayuca und Teocalhueyecan verweist. Am Nordportal gravierten indigene Hände die Glyphen beider Orte ein. Im Kreuzgang sind Malereien im Tequitqui-Stil in Nischen und Friesen erhalten, und oben ist noch eine Sonnenuhr zu sehen.
Die Kathedrale ist tagsüber für Besucher geöffnet und lädt zur Erkundung ein, wobei regelmäßige Messen stattfinden. Es empfiehlt sich, früh am Tag zu kommen, um die Steindetails bei gutem Licht zu sehen.
Die Nordpforte, die Porciúncula, trägt von indigenen Händen eingravierte Glyphen für Tenayuca und Teocalhueyecan, die beiden Orte, die die Franziskaner zu Tlalnepantla, „Land in der Mitte“, zusammenführten. Im oberen Teil des Kreuzgangs ist eine Sonnenuhr erhalten.
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