Pachuca de Soto, Hauptstadt eines Bundesstaates in Zentralmexiko
Pachuca ist die Hauptstadt des Bundesstaates Hidalgo im zentralen Hochland Mexikos und liegt auf 2382 Metern Höhe in der Sierra Madre Oriental. Die Straßen schlängeln sich zwischen Bergflanken hindurch, umgeben von alten Silberminen und neueren Wohnvierteln aus farbigen Häusern.
Die spanische Krone gründete die Siedlung 1534, um das reiche Silbervorkommen der Region abzubauen. Bartolomé de Medina entwickelte hier im 16. Jahrhundert ein Verfahren mit Quecksilber, das den Abbau weltweit veränderte.
Bergarbeiter aus Cornwall brachten im 19. Jahrhundert nicht nur Fußball nach Hidalgo, sondern auch eine Art gefüllte Teigtasche, die man heute überall in der Stadt findet. Diese mit Fleisch oder Bohnen gefüllten Päckchen werden zu jeder Tageszeit gegessen und prägen den Alltag vor Ort.
Die Bundesstraße 85 verbindet die Stadt direkt mit Mexiko-Stadt, und regelmäßige Busse fahren vom Busterminal Carlos Balmori Martínez ab. Das Klima auf dieser Höhe bringt kühle Abende mit sich, auch wenn die Sonne tagsüber scheint.
Das Nationalmuseum für Fotografie bewahrt 850.000 Originalfotografien auf, die 160 Jahre mexikanisches Leben dokumentieren. Du kannst durch Jahrzehnte von Alltag, Arbeit und Festen blättern, als wäre die Vergangenheit greifbar nah.
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