Zacatecas, Verwaltungsbezirk in Zentralmexiko
Zacatecas ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates im zentralen Hochland Mexikos und liegt auf einer Höhe von etwa 2440 Metern. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Hügel und enge Täler, die von rosafarbenen Steinbauten und gewundenen Gassen geprägt sind.
Die Siedlung entstand 1546 nach der Entdeckung reicher Silbervorkommen durch spanische Konquistadoren und entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Bergbauzentren Neuspaniens. Im Jahr 1914 erlebte die Stadt eine entscheidende Schlacht der mexikanischen Revolution, die den Verlauf des Konflikts veränderte.
Die Bezeichnung stammt aus dem Nahuatl und bedeutet „Ort, wo viel Zacate wächst
Die Höhenlage bedeutet kühle Nächte selbst im Sommer, daher sollte man eine Jacke einpacken und sich langsam an die dünnere Luft gewöhnen. Viele Straßen steigen steil an und das Kopfsteinpflaster kann rutschig werden, daher sind bequeme Schuhe mit gutem Profil ratsam.
Ein unterirdischer Minentunnel wurde in einen begehbaren Museumsweg umgewandelt, der Besucher durch ehemalige Arbeitsschächte unter dem Stadtzentrum führt. An mehreren Stellen ragen die Eingänge direkt aus Wohngebäuden oder Plätzen hervor und verbinden so die Oberfläche mit der Bergbauvergangenheit der Stadt.
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