San Luis Potosí, Koloniales Zentrum in San Luis Potosí, Mexiko.
San Luis Potosí ist eine Stadt im zentralen Hochland von Mexiko mit rund 900.000 Einwohnern, die auf etwa 2.000 Metern Höhe liegt. Das koloniale Zentrum zeigt zahlreiche Gebäude aus rosa Quaderstein, breite Plätze und Kirchen, die sich über mehrere Straßenblocks erstrecken.
Die Stadt entstand im späten 16. Jahrhundert als Bergbauzentrum und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt in Zentralmexiko. Benito Juárez richtete hier während der französischen Intervention zweimal seine Regierung ein und erließ 1867 das Todesurteil gegen Kaiser Maximilian von diesem Ort aus.
Die Stadt trägt ihren Namen zu Ehren des französischen Königs Ludwig IX. und der Region Potosí, wobei sich dieser doppelte Ursprung in der lokalen Identität widerspiegelt. Besucher bemerken die Verwendung von rosa Quaderstein an vielen Fassaden, ein Material aus nahegelegenen Steinbrüchen, das dem Zentrum sein charakteristisches Aussehen verleiht.
Das internationale Flugfeld liegt etwa 11 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet regelmäßige Verbindungen zu den großen mexikanischen Städten. Das koloniale Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in kurzer Entfernung voneinander liegen.
Die Stadt war einer der Orte, an denen Francisco Madero 1910 zum bewaffneten Aufstand gegen die Diktatur aufrief und damit die mexikanische Revolution auslöste. Dieser Aufruf, bekannt als Plan von San Luis, markierte den Beginn eines jahrzehntelangen Umbruchs in der mexikanischen Geschichte.
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