Saltillo, Hauptstadt des Bundesstaates Coahuila, Mexiko
Saltillo ist die Hauptstadt des Bundesstaates Coahuila im Nordosten Mexikos und liegt in einem Tal auf 1560 Metern Höhe. Die Stadt erstreckt sich zwischen Bergrücken der Wüstenregion Chihuahua und verbindet koloniale Viertel mit Wohn- und Industriegebieten.
Alberto del Canto gründete die Siedlung 1577 unter dem Namen Villa de Santiago del Saltillo und machte sie zu einem der ältesten kolonialen Außenposten im Norden Mexikos. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum auf der Route zwischen Mexiko-Stadt und den nördlichen Territorien.
Die Stadt ist bekannt für ihre bunten Sarapes, gestreifte Wolldecken, die Handwerker auf Holzwebstühlen in kleinen Werkstätten herstellen. Diese Decken zeigen kräftige Farben und geometrische Muster, die man auf Märkten und in Geschäften im Zentrum sehen kann.
Die Höhenlage sorgt für milde Tage und kühle Nächte, besonders im Winter, wenn man abends eine Jacke braucht. Die meisten Sehenswürdigkeiten und Märkte befinden sich im historischen Zentrum, das man zu Fuß erkunden kann.
Der Name leitet sich von einem kleinen Wasserfall ab, der von einer natürlichen Quelle in der Nähe der Pfarrkirche des Heiligen Christus gespeist wird. Dieser Wasserfall ist heute kaum noch zu erkennen, prägte aber die Identität des Ortes seit seiner Gründung.
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