Cueva de Villa Luz, Sulfathöhlensystem nahe Tapijulapa, Mexiko.
Die Cueva de Villa Luz ist ein Höhlensystem aus Kalkstein in der Nähe von Tapijulapa mit mehreren natürlichen Öffnungen in der Decke und unterirdischen Quellen. Das System erstreckt sich über zwei Kilometer und ist durch Holzstege für Besucher zugänglich gemacht worden.
Die Höhle wurde in den 1960er Jahren zum ersten Mal systematisch erforscht und später intensiv untersucht. Diese Untersuchungen offenbarten ihre einzigartige geologische Struktur und vielfältige biologische Ökosysteme.
Das Zoque-Volk führt traditionell die Ceremonia de la Pesca am Ende der Trockenzeit durch, um Erlaubnis zum Fischen zu erbitten.
Besucher sollten mit schwierigen Bedingungen rechnen, da in der Höhle Schwefelwasserstoffgas vorhanden ist. Die Verwaltung bietet Sicherheitsausrüstung an und die markierten Wege helfen bei der Navigation durch die erkundbar Bereiche.
Die Höhle beherbergt lebende Stalaktiten aus Bakterien, die Schwefelsäure produzieren und einen pH-Wert von fast 0 haben. Diese extremophilen Organismen wachsen kontinuierlich und schaffen eine der sauersten Umgebungen auf der Erde.
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