Cueva de Villa Luz, Sulfathöhlensystem nahe Tapijulapa, Mexiko.
Die Cueva de Villa Luz ist ein etwa zwei Kilometer langes Kalksteinlabyrinth bei Tapijulapa in Tabasco, das vor allem durch Schwefelsäure aus Schwefelwasserstoffquellen ausgewaschen wurde. Der Sulfid oxidiert zu kolloidalem Schwefel, wodurch das Wasser milchig wirkt, wie in dem stillen, hellblauen Becken unter der rauen grauweißen Decke. Im Vordergrund ragt eine große flache Platte aus geflecktem grauem, weißem und beigem Fels ins Wasser.
Die Schwefelsäure der Höhle, die entsteht, wenn Schwefelwasserstoff aus ihren Quellen oxidiert, hat das zwei Kilometer lange Kalksteinlabyrinth ausgewaschen. Ihr Schwefelwasserstoff ernährt zudem chemoautotrophe Bakterien an der Basis des Nahrungsnetzes. Die BBC filmte sie für Planet Earth und Wonders of the Solar System.
Das Zoque-Volk führt traditionell die Ceremonia de la Pesca am Ende der Trockenzeit durch, um Erlaubnis zum Fischen zu erbitten.
Die Höhle liegt bei Tapijulapa in Tabasco und ist leicht zugänglich, weshalb sie viele Besucher anzieht. In der Luft befindet sich Schwefelwasserstoff, ein Atemgift, das nach faulen Eiern riecht; Menschen mit Atemwegsproblemen sollten vorsichtig sein. Die Gänge bilden ein etwa zwei Kilometer langes Labyrinth, und das Wasser wirkt durch kolloidalen Schwefel milchig.
Der Schwefelwasserstoff des Wassers wird zu kolloidalem Schwefel oxidiert, der das Becken milchig trübt und Schwefelsäure bildet. Chemoautotrophe Bakterien nutzen das Gas als Energiequelle und bilden die Basis des Nahrungsnetzes der Höhle. Die Höhle war in den BBC-Serien Planet Earth und Wonders of the Solar System zu sehen.
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