Playa del Carmen, Urlaubsstadt in Quintana Roo, Mexiko
Playa del Carmen ist eine Küstenstadt in Quintana Roo, Mexiko, die sich über mehrere Kilometer entlang der Karibikküste erstreckt. Der Ortskern liegt zwischen Stränden aus feinem Sand und einer dichten Folge von Hotels, Wohnhäusern und Geschäften, die sich von der Küste ins Landesinnere erstrecken.
In den 1930er-Jahren bestand der Ort aus wenigen Häusern und Anlegestellen für Fischer, die vor allem Langusten fingen. Der Aufbau der Fährlinie nach Cozumel und der spätere Zustrom von Touristen veränderten den Küstenstreifen in nur wenigen Jahrzehnten grundlegend.
Die Quinta Avenida ist eine lange Fußgängerzone, wo regionale Kunsthandwerker neben den großen Geschäften ihre Keramik, Textilien und handbemalte Holzfiguren verkaufen. An vielen Straßenkreuzungen stehen kleine Altäre mit Blumen und Kerzen, die an Familienangehörige erinnern und den katholischen Glauben der Region widerspiegeln.
Am besten kommt man mit dem Bus vom Flughafen Cancún, der regelmäßig verkehrt und direkt ins Zentrum fährt. Viele Straßen sind breit genug für Rollstühle, aber die Gehwege wechseln oft in Höhe und Belag, weshalb man auf Stufen und Unebenheiten achten sollte.
An mehreren Strandabschnitten leben Leguane frei zwischen den Palmen und sonnen sich auf flachen Steinen, während Badegäste vorbeigehen. Unter der Erde erstreckt sich ein Netz aus Süßwasserhöhlen, die Cenotes genannt werden und durch schmale Tunnel miteinander verbunden sind.
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