Riviera Maya, Küstenresortgebiet in Quintana Roo, Mexiko.
Die Riviera Maya ist ein Küstenstreifen in Quintana Roo an der mexikanischen Karibikküste, der sich über etwa 130 Kilometer erstreckt. Er reicht von Puerto Morelos im Norden bis hinunter nach Tulum und umfasst zahlreiche Strände, kleine Orte sowie Naturschutzgebiete entlang des türkisfarbenen Meeres.
Die Region trug früher keinen einheitlichen Namen und wurde meist als Abschnitt zwischen Cancún und Tulum bezeichnet. Ende der 1990er Jahre führten lokale Tourismusbehörden die Bezeichnung Riviera Maya ein, um eine eigene Identität neben Cancún zu schaffen.
Die Maya-Ruinen in Tulum und Coba bleiben als Zeugnisse der prähistorischen Zivilisation erhalten und zeigen architektonische Techniken.
Der Zugang erfolgt in der Regel über den internationalen Flughafen von Cancún im Norden, von wo aus regelmäßige Busverbindungen entlang der Bundesstraße 307 alle wichtigen Orte miteinander verbinden. Entfernungen zwischen den Stränden und Attraktionen können erheblich sein, daher empfiehlt sich eine Planung der täglichen Wege.
Unter der Oberfläche der Halbinsel liegt ein ausgedehntes Netz unterirdischer Flüsse und Höhlen, die durch Cenoten – runde Öffnungen im Kalkstein – an die Oberfläche treten. Taucher haben hier das längste bekannte Unterwasserhöhlensystem der Erde kartiert, das sich über Hunderte von Kilometern erstreckt.
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