Amistad-Talsperre, Wasserkraftwerk an der Rio Grande Grenze, Vereinigte Staaten und Mexiko.
Der Amistad-Damm ist ein Staudamm an der Rio-Grande-Grenze zwischen den USA und Mexiko, der aus Betonkernstrukturen und Erddämmen besteht. Die Gesamtanlage erstreckt sich über etwa 3 Kilometer und schafft ein großes Wasserreservoir, das beide Länder gemeinsam nutzen.
Das Projekt begann 1963 als Teil eines internationalen Wasserausgleichsabkommens zwischen den beiden Nationen. 1969 weihten US-Präsident Richard Nixon und der mexikanische Präsident Gustavo Díaz Ordaz die fertiggestellte Anlage feierlich ein.
Der Name bedeutet 'Freundschaft' auf Spanisch und spiegelt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wider, die beim Bau entstand. Beide Länder teilen sich heute die Kontrolle über diesen gemeinsamen Wasserspeicher und nutzen ihn für ihre Bewässerungs- und Energiebedürfnisse.
Der Besuch des Dammes erfordert eine angemessene Vorbereitung auf heißes, trockenes Klima und eine begrenzte Verfügbarkeit von Schatten an den öffentlichen Besichtigungsbereichen. Besucher sollten ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen, besonders während der heißeren Jahreszeiten.
Archäologen dokumentierten vor der Flutung des Stausees etwa 170 indigene Stätten mit Felszeichnungen und Artefakten. Diese Rettungsgrabungen waren Teil eines großangelegten Kulturrettungsprojekts, das die Bedeutung des Ortes für die ursprünglichen Bewohner bewährte.
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