Boquillas del Carmen, Grenzdorf in Ocampo, Mexiko
Boquillas del Carmen ist ein Grenzort in der Gemeinde Ocampo, der unmittelbar am Río Grande liegt und als nördlichste Siedlung der Region bekannt ist. Das Dorf erstreckt sich auf etwa 574 Metern Höhe und dient Besuchern des nahegelegenen Big Bend Nationalparks als Zugangspoint.
Die Gründung des Ortes geht auf Silber-, Blei- und Zinkfunde in der Sierra del Carmen in den 1890er Jahren zurück, die zu einer Bergbauansiedlung führten. Das Gebiet entwickelte sich vom reinen Bergbaudorf zu einem Grenzort mit touristischer Bedeutung.
Der Ort ist bekannt für handwerkliche Traditionen und lokale Künstler, die Besucher mit Souvenirs und Waren begrüßen. Die Bewohner haben ihre Alltagsroutinen bewahrt und nutzen dabei auch touristische Angebote wie Führungen.
Der Ort ist über einen dedizierten Grenzübergang neben dem Big Bend Nationalpark oder über die mexikanische Bundesstraße 53 erreichbar. Besucher sollten sich auf einfache Unterkunftsmöglichkeiten und begrenzte Versorgungsoptionen einstellen.
Eine 2015 installierte Solaranlage versorgt diese abgelegene Siedlung mit Strom und ermöglicht infrastrukturelle Entwicklung in einer Region ohne Stromnetze. Die Technologie zeigt, wie entlegene Grenzorte moderne Lösungen nutzen.
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