Padre Island, Barriereinsel in Texas, Vereinigte Staaten
Padre Island ist eine Barriereinsel, die sich über 180 Kilometer entlang der Südküste von Texas erstreckt und die Laguna Madre vom Golf von Mexiko trennt. Der südliche Teil gehört zum Nationalpark, während der nördliche Abschnitt intensiver bebaut ist und Zugang zu mehreren Strandorten bietet.
Der spanische Entdecker Alonso Álvarez de Piñeda erreichte die Insel 1519 und nannte sie zunächst Isla Blanca. Später erhielt sie ihren heutigen Namen zu Ehren eines Priesters, der Anfang des 19. Jahrhunderts auf einem Teil des Landes lebte und Vieh züchtete.
Der Name stammt von Padre José Nicolás Ballí, einem Priester, der im frühen 19. Jahrhundert einen Teil der Insel besaß. Heute nutzen Einheimische den geschützten Küstenbereich für Angelausflüge und Strandwanderungen, während Besucher die weiten Sandflächen und das warme Golfwasser genießen.
Der nationale Küstenabschnitt bietet mehr als 110 Kilometer unberührte Sandstrände, auf denen Camping und Schwimmen möglich sind. Besucher sollten sich auf starke Winde und intensive Sonneneinstrahlung einstellen und ausreichend Trinkwasser mitbringen, da es wenig Schatten gibt.
Während des Zweiten Weltkriegs erwogen Wissenschaftler diese Insel als möglichen Standort für den ersten Atombombentest. Sie entschieden sich schließlich für White Sands in New Mexico, da dort die Abgeschiedenheit und die Sicherheitsbedingungen besser erfüllt waren.
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