Edwards Plateau, Kalksteinplateau in Zentral-Texas, Vereinigte Staaten.
Das Edwards Plateau ist eine Kalksteinerhebung in Zentraltexas, die sich über Dutzende Bezirke erstreckt und von Höhlen, Senkgruben und Quellen geprägt wird. Diese Quellen speisen größere Flüsse des Staates und bilden die Grundlage für die Hydrowirtschaft der Region.
Die Hochebene entstand vor etwa 100 Millionen Jahren während der Kreidezeit, als das Meer die Region bedeckte und Schichten aus Sandstein, Kalk und Dolomit ablagerte. Als das Wasser zurückwich, blieben diese Gesteine zurück und formten im Laufe der Zeit die heutige erhöhte Landschaft.
Die Hochebene war lange Zeit Heimat für indigene Völker wie die Jumano und Coahuiltecan, später zogen Lipan und Mescalero Apachen in das Gebiet. Besucher können heute noch Spuren dieser Geschichte in Überresten von Lagerstätten und in den Erzählungen der Region entdecken.
Der dünne Boden und das felsige Gelände eignen sich nicht für großflächige Landwirtschaft, stattdessen nutzt man das Land für Rinder-, Schaf- und Ziegenhaltung. Besucher sollten sich auf raues Terrain vorbereiten und feste Schuhe tragen, besonders wenn sie die Höhlen und Sinkgruben erkunden möchten.
Die Bracken Cave in der Nähe von San Antonio beherbergt eine der größten Kolonien von mexikanischen Bulldoggfledermäusen der Welt. Millionen dieser Säugetiere strömen beim Sonnenuntergang aus der Höhle aus und bieten eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Region.
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