Hardin–Simmons University, Private baptistische Universität in Abilene, Texas.
Hardin-Simmons University ist eine private baptistische Hochschule in Abilene, Texas, deren Gelände sich über mehrere Hektar erstreckt und Lehrsäle, Wohnheime sowie Sportanlagen umfasst. Die Gebäude verbinden Backsteinarchitektur aus verschiedenen Jahrzehnten mit moderneren Strukturen aus Glas und Stahl.
Die Hochschule entstand 1891 als Abilene Baptist College und erhielt ihren heutigen Namen erst mehr als vier Jahrzehnte später. Die Umbenennung würdigte die großzügigen Spenden von Mary und John G. Hardin, die das Wachstum der Institution ermöglicht hatten.
Der Campus beherbergt eine Kapelle, die das Zentrum des geistlichen Lebens bildet und regelmäßig von Studierenden für Andachten und Gottesdienste genutzt wird. Die baptistische Tradition zeigt sich in der Gestaltung der öffentlichen Räume und der Betonung von Gemeinschaft im akademischen Alltag.
Das Gelände lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die Wege zwischen den Gebäuden gut ausgeschildert sind und schattige Bereiche unter Bäumen zum Verweilen einladen. Die meisten Einrichtungen sind während der Unterrichtszeiten zugänglich, während die Bibliothek längere Öffnungszeiten bietet.
Am Giebel des Johnson Building steht der Name in Stein, doch der bekannteste Beitrag des Campus ist musikalisch: Die 1923 gegründete Cowboy Band erhielt nach einer Europatournee 1930 den Namen World Famous Cowboy Band. Sie spielte bei den Amtseinführungen von sechs US-Präsidenten, von Herbert Hoover 1929 bis George W. Bush 2001.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.856 Mitwirkenden weltweit.