Abilene, Kreisstadt im westlichen Zentral-Texas, Vereinigte Staaten
Abilene liegt auf 524 Metern Höhe und erstreckt sich über die Bezirke Taylor und Jones mit 125.182 Einwohnern laut der Volkszählung von 2020. Die Stadt dehnt sich über ein weites Flachland aus und Wohnviertel wechseln sich mit niedrigen Gewerbegebäuden ab.
Die Texas and Pacific Railway gründete den Ort 1881 als Verladepunkt für Vieh und benannte ihn nach der Stadt in Kansas am Ende des Chisholm Trail. Die Ansiedlung wuchs schnell durch die Eisenbahnanbindung und wurde zum Zentrum der Region.
Drei christliche Hochschulen befinden sich im Stadtgebiet und die Studenten tragen wesentlich zum Alltag in den Cafés und Geschäften bei. Der Einfluss der Kirchen zeigt sich überall und viele Bewohner treffen sich am Sonntagmorgen zum Gottesdienst.
Der Regionalflughafen verbindet die Gegend mit anderen Städten und die Luftwaffenbasis Dyess liegt im westlichen Teil des Gemeindegebiets. Die Straßen verlaufen meist im Raster und Besucher finden Tankstellen und Geschäfte entlang der Hauptverkehrsachsen.
Die Stadt sammelte 1940 Geld um Land für Camp Barkeley zu kaufen und verwandelte damit die örtliche Wirtschaft durch die Militärpräsenz während des Zweiten Weltkriegs. Viele Gebäude aus jener Zeit stehen heute noch und erinnern an die Auswirkungen des Krieges auf das Alltagsleben.
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