Livingston, Stausee im östlichen Texas, Vereinigte Staaten
Lake Livingston ist ein Stausee im Osten von Texas mit einer Fläche von etwa 336 Quadratkilometern und einer Uferlinie von mehr als 720 Kilometern, die sich durch bewaldete Hügel und flache Buchten zieht. Das Wasser reicht stellenweise bis zu 27 Meter Tiefe und füllt ein breites Tal, das sich über mehrere Bezirke erstreckt.
Der Bau des Livingston-Staudamms begann 1966 und wurde 1969 von Forrest and Cotton, Incorporated, abgeschlossen; die Kosten von rund 84 Millionen US-Dollar wurden über Anleihen finanziert, die durch den Wasserverkauf getilgt wurden. Der von Brown and Root entworfene Erddamm staut den Trinity River auf; die Stadt Houston hält zwei Drittel der Wasserrechte, die Trinity River Authority den Rest. 2021 wurde am Damm das Wasserkraftprojekt R.C. Thomas eingeweiht.
Der Stausee trägt den Namen der nahen Stadt Livingston, nicht eines versunkenen Ortes. Hauptfreizeitbeschäftigung ist das Angeln: Weißbarsch, Wels, Forellenbarsch, Crappie und Hybridbarsch werden gefangen, Einzelheiten veröffentlicht die texanische Wildtierbehörde. Der See erscheint zudem im Fernsehen, in einer Folge der Sendung River Monsters über den Alligatorhecht.
Die Uferbereiche sind über mehrere Zufahrtsstraßen erreichbar, wobei gepflasterte und unbefestigte Wege zu verschiedenen Anlegestellen und Picknickplätzen führen. Einige Zonen eignen sich besser für ruhige Stunden am Wasser, während andere häufig von Bootsfahrern besucht werden.
Ein Wasserkraftwerk am Damm erzeugt das ganze Jahr über Strom für Tausende von Haushalten in der Region. Die Turbinen arbeiten mit dem Durchfluss des Trinity River und nutzen die Höhe des aufgestauten Wassers.
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