Goodman-LeGrand House, Historisches Wohnhaus in Tyler, Vereinigte Staaten
Das Goodman-LeGrand House ist ein Wohnhaus mit neoklassizistischer Architektur in Tyler, das durch seine weiße Fassade, imposanten Säulen und symmetrisches Design auffällt. Der Grundriss folgt klassischen Proportionen, und die Innenräume bewahren viele ursprüngliche Elemente und Einrichtungen.
Samuel Gallatin Smith ließ das Cottage im Greek-Revival-Stil 1859 errichten und nannte es Bonnie Castle. Nach der Einnahme von New Orleans 1862 beherbergte der Eigentümer F.N. Gary dort Flüchtlingsfamilien. William J. Goodman kaufte es 1872, fügte 1880 ein Obergeschoss hinzu, und die LeGrands gestalteten es 1926 mit halbkreisförmigen Portiken um. 1976 wurde es in das National Register aufgenommen.
Das Haus spiegelt das Leben wohlhabender Familien im 19. Jahrhundert wider, und seine Räume zeigen, wie Menschen damals wohnten und arbeiteten. Die Möbel und Gegenstände erzählen von den täglichen Gewohnheiten und dem sozialen Status der damaligen Bewohner.
Haus und Gelände werden von der Stadt Tyler unterhalten. Das Museum ist an fünf Tagen pro Woche von 10 bis 16 Uhr für Besucher ohne Anmeldung geöffnet, sonntags und montags geschlossen. Der LeGrand Park & Gardens ist täglich von 8 bis 17 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird empfohlen.
Bei ihrem Tod am 12. Oktober 1939 vermachte Sallie LeGrand das Haus und ihre persönlichen Tagebücher der Stadt Tyler, die es 1940 übernahm. Eine 2010 begonnene Renovierung wurde 2011 abgeschlossen, nachdem die Daughters of the American Revolution es 2010 zur Historic Site erklärt hatten.
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