Pitot House, human settlement in Louisiana, United States of America
Das Pitot House ist eine Plantage in New Orleans, die 1799 als Landsitz für einen spanischen Kaufmann namens Bartholome Bosque erbaut wurde. Das Gebäude zeigt den Stil der frühen Louisiana-Architektur mit drei vorderen Zimmer, die sich auf eine breite Galerie öffnen, dahinter zwei kleinere Räume mit einer zurückgesetzten Veranda.
Das Haus wurde 1799 von einem spanischen Kaufmann gebaut, als Louisiana unter spanischer Herrschaft stand. 1810 kaufte James Pitot das Anwesen und machte es zu seinem Wohnsitz, bevor es später als Kloster der Missionarin-Schwestern vom Heiligsten Herzen genutzt wurde.
Das Haus trägt den Namen von James Pitot, der es von 1810 bis 1819 bewohnte und als erster gewählter Bürgermeister von New Orleans tätig war. Die Räume und die breite Veranda spiegeln die Lebensweise der frühen französisch-spanischen Kolonialzeit wider und zeigen, wie wohlhabende Familien damals am Rande der Stadt lebten.
Der Ort liegt in der Nähe des Bayou St. John, einer ruhigen Wasserstraße, die zu Fuß leicht zu erkunden ist. Das Gelände ist eben und bietet Wege rund um das Anwesen, um die Architektur und den Garten von außen zu betrachten.
Das Haus wurde 1971 Stück für Stück um etwa 67 Meter versetzt, um es vor dem Abriss zu bewahren, als die Missionary Sisters ein Schulgebäude errichteten. Diese Rettung durch Versetzung ist ein seltenes Beispiel dafür, wie Ortsgemeinschaften historische Gebäude bewahrten.
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