Algiers, Historisches Viertel in New Orleans, Vereinigte Staaten
Algiers ist ein Wohnviertel auf der Westseite des Mississippi River in New Orleans, das von niedrigen Häusern mit viktorianischen Details und geschnitzten Holzarbeiten geprägt ist. Die Straßen sind ruhig und mit Bäumen gesäumt, während kleine Läden und Restaurants das tägliche Leben der Nachbarschaft prägen.
Das Gebiet wurde 1719 als Plantagengebiet gegründet und entwickelte sich schnell zur zweiten ältesten Siedlung von New Orleans mit einem Schwerpunkt auf Schiffbau und Reparaturen. Im 19. Jahrhundert wurde die Gegend zur Wohnstadt, als Arbeiter und Handwerker sich dort niederließen.
Der Stadtteil verdankt seinen Namen französischen Siedlern, die sich hier niederließen und prägen bis heute das Straßenbild mit kreolischen Häusern und lokalen Restaurants. Die Einwohner pflegen ihre Verbindung zur Musik und Geschichte durch regelmäßige Nachbarschaftsfeste und kulturelle Veranstaltungen.
Das Algiers-Fährterminal verbindet das Viertel mit der Innenstadt und läuft den ganzen Tag über in regelmäßigen Abständen. Der Gehweg über die Brücke bietet auch Fußgängern und Radfahrern eine Alternative zum Überqueren des Flusses.
Ein alter Schiffslift überragt noch heute die Skyline und erinnert an die Zeit, als Schiffe hier gebaut wurden, obwohl die Werft schon lange stillgelegt ist. Diese rostigen Strukturen sind für viele Besucher eine überraschende Erinnerung an die industrielle Vergangenheit des Viertels.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.