McDonogh 19 Elementary School, school building in New Orleans, United States
McDonogh 19 Elementary School ist eine Schulgebäude in New Orleans, das heute als Bildungs- und Gedenkzentrum dient. Das restaurierte Bauwerk beherbergt Ausstellungsräume zur Geschichte der Desegregation, Büros von Gemeinschaftsorganisationen und etwa 25 günstige Wohnungen für ältere Bewohner im Alter von 55 Jahren und älter.
Die Schule war ursprünglich für weiße Schüler reserviert, bis drei schwarze Mädchen 1960 zum ersten Mal zum Unterricht erschienen und damit eines der ersten Desegregationsexperimente in New Orleans in Gang setzten. Nach jahrzehntelanger Nutzung wurde das Gebäude während des Hurricanes Katrina 2005 beschädigt und stand 15 Jahre leer, bevor es 2022 von der Leona Tate Foundation als Gedenkstätte wiedereröffnet wurde.
Die Schule trägt den Namen McDonogh nach einem Kaufmann des 19. Jahrhunderts und wurde zur Symbolfigur in der Geschichte der Rassenintegration. Heute können Besucher sehen, wie die Gemeinde diesen Ort in ein Zentrum für Lernen und Erinnerung umgewandelt hat, das die Kämpfe und den Mut derer ehrt, die für Gleichheit eintraten.
Das Zentrum befindet sich in der Lower Ninth Ward und ist am besten bei Tageslicht zu besuchen, um die restaurierte Architektur und die Ausstellungsräume vollständig zu würdigen. Planen Sie mindestens eine Stunde ein, um die Geschichte und die Angebote des Ortes zu erkunden, und beachten Sie, dass es sich um einen funktionierenden Gemeinschaftsraum mit Wohnraum handelt.
Ein überraschender Aspekt ist, dass eine der Schülerinnen von damals, Leona Tate, Jahrzehnte später die Schule kaufte und sie in eine Gedenkstätte umwandelte. Diese persönliche Verbindung macht den Ort zu einem lebendigen Beispiel dafür, wie einzelne Menschen Geschichte prägen und wiederherstellen können.
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