Manchac-Sumpf-Brücke, Straßenbrücke in St. John the Baptist Parish, Louisiana, USA.
Die Manchac Swamp Bridge ist eine Straßenbrücke im St. John the Baptist Parish in Louisiana, die sich über knapp 37 Kilometer (etwa 23 Meilen) durch Feuchtgebiete zieht und dabei auf Betonstelzen ruht, die sich über dem dunklen Wasser erheben. Die Fahrbahn verläuft fast schnurgerade und bietet während der gesamten Strecke freien Blick auf Zypressen, flaches Sumpfwasser und vereinzelte Schildkröten auf Baumstämmen.
Die Brücke entstand Ende der 1970er Jahre, um eine schnellere Route durch die Sümpfe Louisianas zu schaffen, und wurde offiziell 1979 für den Verkehr freigegeben. Ihre Konstruktion erforderte tiefe Pfahlgründungen, weil der Untergrund aus weichem Torfboden und Schlamm besteht, die keine herkömmlichen Fundamente tragen konnten.
Der Name Manchac leitet sich von einem Wort ab, das für die Wasserstraßen der Region steht, die Fischerboote und Airboats täglich durchqueren. An ruhigen Tagen sieht man Menschen auf den Ufern angeln oder Krebsfallen aus dem Wasser ziehen, wie es hier seit Generationen üblich ist.
Die Brücke führt zwei wichtige Fernstraßen über das Sumpfgebiet und bleibt die ganze Woche durchgehend für Fahrzeuge aller Art geöffnet. Bei Nebel oder starkem Regen empfiehlt es sich, langsamer zu fahren und die Beleuchtung einzuschalten, weil die Sicht auf der langen geraden Strecke stark eingeschränkt sein kann.
Die Konstruktion nutzt durchgehende Betonstelzen statt klassischer Brückenbögen, wodurch die Fahrbahn über die gesamte Länge auf gleichmäßiger Höhe bleibt und nur wenige Meter über dem Wasserspiegel schwebt. An windstillen Tagen spiegelt sich das Bauwerk im stillen Wasser und verdoppelt optisch seine Anwesenheit in der Landschaft.
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