Natchez, Historischer Flusshafen in Mississippi, Vereinigte Staaten
Natchez ist eine Stadt am Ostufer des Mississippi, die sich über Hügel oberhalb des Flusses erstreckt. Wohnstraßen führen durch ältere Viertel mit Häusern aus dem 19. Jahrhundert, während das Zentrum am Wasser die Verbindung zur Schifffahrt bewahrt.
1716 gründeten Franzosen hier einen Militärposten, der später zum Handelsknotenpunkt zwischen französischen, britischen und spanischen Kolonialgebieten wurde. Nach 1800 wuchs der Ort durch Baumwollhandel zu einem der wohlhabendsten im amerikanischen Süden heran.
Der Name der Stadt stammt vom Volk der Natchez, das hier jahrhundertelang lebte, bevor europäische Siedler ankamen. Noch heute erinnern Straßennamen und Gedenkstätten an diese indigenen Wurzeln.
Das Zentrum ist kompakt genug, um zu Fuß erkundet zu werden, mit ausgeschilderten Wegen entlang der Bluffs und durch die Innenstadt. Einige Villen öffnen zu bestimmten Jahreszeiten für Besichtigungen, daher lohnt sich eine vorherige Recherche.
Das Flusstal bei Natchez war der Endpunkt der Natchez Trace, eines alten Wanderwegs, der bis nach Tennessee führte. Händler und Reisende nutzten diesen Pfad über Jahrhunderte, lange bevor Dampfschiffe den Fluss befuhren.
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