Poison Springs Battleground State Park, Staatspark auf einem Schlachtfeld des Bürgerkriegs bei Bluff City, Arkansas, Vereinigte Staaten.
Der Poison Springs Battleground State Park umfasst etwa 85 Acres beiderseits des Arkansas Highway 76, rund 14 Meilen nordwestlich von Camden. Der ausgebaute Nordteil hat einen Picknickbereich und Schautafeln; das weitere Schlachtfeldgebiet umfasst über 9.000 Acres. Das Gelände ist stark bewaldet mit Kiefern, einigen Eichen und Hartriegel-Unterwuchs; die 1864 bestellten Flächen sind wieder bewaldet.
Der Park erinnert an die Schlacht von Poison Spring vom 18. April 1864, als konföderierte Truppen und Choctaw-Indianer einen Versorgungszug der Union während der Camden-Expedition angriffen und überwältigten. Die Niederlage beschleunigte das Scheitern des Feldzugs, und die Tötung schwarzer Unionssoldaten aus Kansas ohne Gefangennahme brachte dem Gefecht traurige Berühmtheit. 1969 wurde die Stätte in das National Register of Historic Places aufgenommen, 1994 in das Camden Expedition Sites National Historic Landmark eingegliedert.
Der Name „Poison Springs“ stammt aus einer erfundenen Geschichte, wonach konföderierte Soldaten das Wasser naher Quellen vergiftet hätten. Die Schlacht ist zudem für die Tötung schwarzer Unionssoldaten aus Kansas bekannt, da die konföderierten Truppen keine Gefangenen machten. Hinweistafeln beim Picknickplatz nördlich der Highway 76 erläutern das Gefecht.
Der Park bietet Picknickplätze, Wanderwege und informative Tafeln zum Erkunden des Geländes. Die Wege sind so angelegt, dass Besucher das Schlachtfeld zu Fuß durchqueren können und dabei die natürliche Umgebung erleben.
Der Ortsname stammt von einer Geschichte über Soldaten, die während des Kampfes eine Wasserquelle kontaminierten. Diese Legende ist Teil der lokalen Erinnerung an das Ereignis und wird bis heute weitergegeben.
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