Conecuh National Forest, Nationalwald im Süden von Alabama, Vereinigte Staaten.
Der Conecuh National Forest erstreckt sich über ein großes Gebiet in der südlichen Region und beherbergt unterschiedliche Waldtypen mit Kiefernbeständen und ausgedehnten Flussauen. Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Waldgebieten und feuchteren Niederungen, die einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren Platz bieten.
Das Gebiet wurde 1936 als Staatswald ausgewiesen, nachdem intensive Holzeinschlag in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts große Waldflächen zerstört hatte. Die darauffolgenden Wiederaufforstungsprojekte verwandelten die abgeholzten Landstriche allmählich zurück in produktive Waldlandschaften.
Der Name stammt aus der Muskogee-Sprache und bedeutet "Land des Rohrs", was auf die Schilfbestände hinweist, die in der Region wachsen. Die lokalen Gemeinden haben eine lange Verbindung zu diesen Wäldern, die das Landschaftsbild ihrer Heimat prägen.
Besucher finden zwei hauptsächliche Erholungsgebiete mit Campingplätzen, Seen zum Schwimmen und Fischen sowie Wege zum Wandern und Erkunden. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb der heißesten Sommermonate, wenn die Wege angenehmer zu gehen sind.
Das Waldgebiet beherbergt spezialisierte Lebensräume wie Sumpflandschaften mit Kannenpflanzen und Hartholzsümpfe, die Heimat für bedrohte Spechtarten sind. Diese seltenen Ökosysteme finden sich nicht überall und machen diesen Wald zu etwas Besonderem für Naturkundler.
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