Bienville National Forest, Nationalwald im Bezirk Jasper, Mississippi, Vereinigte Staaten.
Der Bienville National Forest ist ein ausgedehntes Waldgebiet im zentralen Mississippi, das von Kiefern und Eichen geprägt wird. Der Leaf River und der Strong River durchqueren das Gebiet, und mehrere natürliche Seen bieten ruhige Stellen zum Angeln.
Der Bienville National Forest wurde 1936 im Rahmen eines bundesweiten Programms gegründet, das abgeholzte Landflächen aufkaufte und schützte. Die Kiefernbestände, die damals gepflanzt wurden, sind heute die dominierenden Bäume des Waldes.
Der Name des Waldes geht auf Jean-Baptiste Le Moyne de Bienville zurück, einen französischen Kolonialverwalter, der die Region im 18. Jahrhundert prägte. Wanderer, die durch die Kiefernbestände streifen, stoßen gelegentlich auf Hinweisschilder, die diese Geschichte erklären.
Der Wald verfügt über Campingplätze, Wanderwege und Picknickbereiche, die über das gesamte Gebiet verteilt sind. An den Seen ist Angeln möglich, wobei man sich über die geltenden Saisons vorab informieren sollte.
Innerhalb des Waldes gibt es drei ausgewiesene Wildtierzonen, die speziell für Weißwedelhirsche und Truthähner verwaltet werden, was in einem Nationalforst dieser Größe ungewöhnlich ist. Diese Zonen folgen einem eigenen Bewirtschaftungsplan, der sich von den allgemeinen Waldvorschriften unterscheidet.
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