Alamuchee-Bellamy Covered Bridge, Überdachte Holzbrücke in Livingston, Vereinigte Staaten.
Die Alamuchee-Bellamy Covered Bridge ist eine hölzerne Brücke, die sich auf dem Universitätsgelände befindet und ungefähr 27 Meter lang ist. Sie wurde mit einem Town-Lattice-Dachstuhl aus handgehautem gelbem Kiefernholz konstruiert, das durch große hölzerne Zapfen miteinander verbunden ist.
Das Bauwerk wurde 1861 über den Sucarnoochee River errichtet und diente während des Amerikanischen Bürgerkriegs als Versorgungsweg nach Mississippi für Konföderiertentruppen. Nach Beschädigungen durch einen Lastwagen der Holzindustrie wurde es 1969 bis 1971 von der Sumter County Historical Society an seinen heutigen Standort versetzt und gründlich restauriert.
Die Brücke wird von der Sumter County Historical Society unterhalten, die sie 1971 und erneut Anfang 2017 restaurierte. Der Name verweist auf zwei Standorte: den Sucarnoochee River und den Alamuchee Creek, wo sie von 1924 bis 1958 stand. Im Juli 1886 wurde Stephen S. Renfroe, der „Outlaw Sheriff“ von Alabama, von Einheimischen nahe der Brücke gehängt, als diese noch den Sucarnoochee überspannte.
Die Brücke liegt hinter der Reed Hall an der Student Union Drive auf dem Campus der University of West Alabama in Livingston, über der Nordostecke des Duck Pond. Eine Rampe macht sie rollstuhlgängig, Lampen beleuchten sie nachts. Sie dient Studenten als Fußweg und ist für Fahrzeuge gesperrt.
Das Bauwerk wurde nicht an seinem ursprünglichen Standort über dem Fluss bewahrt, sondern wurde komplett auf das Universitätsgelände versetzt. Diese Verlagerung machte es möglich, dass es als funktionierendes Wegbauwerk erhalten blieb, statt als Ruine zu enden.
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