Stand in the Schoolhouse Door, Bürgerrechtsdemonstration am Foster-Auditorium, Universität von Alabama, Vereinigte Staaten
Stand in the Schoolhouse Door bezeichnet eine Konfrontation am Eingang der Foster Auditorium im Jahr 1963, bei der ein Gouverneur versuchte, zwei afroamerikanische Studierende an der Einschreibung an der Universität zu hindern. Das Gebäude selbst ist ein Veranstaltungssaal im neoklassizistischen Stil mit Säulen und einem großen Haupteingang, durch den die Konfrontation stattfand.
Der Präsident schickte 1963 die Nationalgarde nach Alabama, um sicherzustellen, dass Vivian Malone Jones und James Hood sich an der Universität einschreiben konnten. Wenige Stunden nach der Konfrontation traten beide die Schwelle und machten diesen Ort zu einem Wendepunkt in der Aufhebung der Rassentrennung im Bildungswesen.
Die Aktion wird heute durch Fußspuren am Boden markiert, die zeigen, wo der Gouverneur stand, während Tausende Studierende täglich an dieser Stelle vorbeigehen. Viele Besucher halten inne, um die Namen der beiden Studierenden zu lesen, die hier trotz des Widerstands ihr Studium begannen.
Der Bereich vor dem Auditorium ist frei zugänglich und liegt zentral auf dem Campus, sodass Besucher ihn leicht zu Fuß erreichen können. Informationstafeln in der Nähe des Eingangs erläutern den Ablauf der Ereignisse und helfen dabei, den Kontext zu verstehen.
Kameras übertrugen die Szene live im Fernsehen, wodurch die Konfrontation zu einem der ersten Bürgerrechtsereignisse wurde, die Millionen Menschen gleichzeitig verfolgten. Der General sprach nur wenige Worte, doch seine ruhige Anweisung wurde zum Symbol dafür, wie staatliche Autorität die Integration durchsetzte.
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