Jamaika, Karibische Nation in den Großen Antillen
Jamaica ist ein Inselstaat in der Karibik, der zu den Großen Antillen gehört und westlich von Hispaniola liegt. Das Land erstreckt sich von der Küste bis zu bewaldeten Berghängen im Inselinneren, durchzogen von Flüssen und Tälern, die sich bis zu den Tiefebenen am Meer hinabziehen.
Die Insel wurde im späten 15. Jahrhundert von Seefahrern aus der Iberischen Halbinsel angesteuert und stand zunächst unter spanischer Kontrolle, bis eine andere europäische Macht Mitte des 17. Jahrhunderts das Gebiet übernahm. Nach mehr als drei Jahrhunderten unter Kolonialherrschaft erlangte die Insel 1962 die Unabhängigkeit innerhalb des Commonwealth.
Die Insel entwickelte Reggae-Musik, ein Genre, das durch Rhythmus und starke Basslinie erkennbar ist und in vielen Ortschaften durch Klänge aus Radios, Bars und Straßenfesten zu hören bleibt. Wandmalereien, Rastafari-Symbole und live-Darbietungen erinnern an diese musikalische Tradition, die weltweit Anklang findet.
Reisende erreichen das Land über zwei größere Flughäfen, die sich an der Nordküste und im Süden befinden und Verbindungen zu vielen Zielen bieten. Ein gültiger Reisepass ist erforderlich, und Besucher sollten sich vorab über die aktuellen Einreisebestimmungen informieren, die je nach Herkunftsland variieren können.
Die östlichen Hochlagen beherbergen eine Vielzahl von Pflanzenarten, darunter auch Kaffeesträucher, die in mittleren bis höheren Höhenlagen gedeihen und für ihr besonderes Aroma bekannt sind. Der dort angebaute Kaffee gilt als besonders mild und wird von Liebhabern weltweit geschätzt.
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