Isla de Lobos, Naturschutzinsel im Departamento Maldonado, Uruguay.
Isla de Lobos ist eine Felseninsel an der Mündung des Río de la Plata in Uruguay, die sich 26 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und etwa 43,5 Hektar umfasst. Der Leuchtturm mit 59 Metern Höhe wurde 1906 wieder aufgebaut und steht auf diesem felsigen Gelände.
Der spanische Navigator Juan Díaz de Solís identifizierte die Insel 1516, und der venezianische Entdecker Sebastian Cabot besuchte sie später 1527. Diese frühen Besuche waren Teil der europäischen Erkundung dieser südamerikanischen Küstenregion.
Die Kapelle aus 1945 auf einer nahegelegenen Felsenformation zeigt, wie deutsche und italienische Seeleute während ihrer Reisen Zuflucht suchten und ihre Dankbarkeit ausdrückten. Die Stätte erinnert an die menschlichen Geschichten von Seeleuten, die in dieser abgelegenen Region Schutz fanden.
Der Aufstieg zum Leuchtturm erfordert das Erklimmen von 240 Stufen, um von oben aus die Umgebung zu überblicken. Besucher sollten stabile Schuhe tragen und auf rutschigen Felsoberflächen vorsichtig sein.
Die Insel beherbergt eine der größten Kolonien von Robben in der westlichen Hemisphäre mit tausenden Tieren, die auf den felsigen Ufern leben. Besucher können diese Tiere von bestimmten Aussichtspunkten aus beobachten, wenn die Bedingungen günstig sind.
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