Mauá, Industriegemeinde in São Paulo, Brasilien
Mauá ist eine Industriestadt in der Metropolregion São Paulo in Brasilien, die sich über eine Fläche von rund 63 Quadratkilometern erstreckt und größtenteils aus Fabriken, Wohngebieten und Gewerbe besteht. Etwa ein Zehntel des Stadtgebiets umfasst noch ländliche Zonen und bewaldete Flächen, die vor allem am Stadtrand zu finden sind.
Die Siedlung entstand entlang der Eisenbahnlinie Santos-Jundiaí, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde und die Küste mit dem Landesinneren verband. Die Stadt erhielt 1934 den Namen Mauá zu Ehren des Eisenbahnunternehmers und wurde in den folgenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Industriestandort der Region.
Der Name der Stadt ehrt den Industriepionier Visconde de Mauá, der Brasiliens erste Eisenbahn baute und damit das Land modernisierte. Arbeiterquartiere aus der Industriezeit stehen heute neben Wohnblocks, während kleine Geschäfte und Märkte den Alltag der verschiedenen Gemeinschaften prägen.
Der öffentliche Nahverkehr umfasst Regionalzüge und Schnellbusse, die Wohngebiete mit Arbeitsplätzen und Nachbarstädten verbinden. Die meisten Straßen sind asphaltiert und gut befahrbar, während einige Randgebiete nur über unbefestigte Wege erreichbar sind.
Die Stadt gilt als nationales Zentrum der Porzellan- und Keramikherstellung und beherbergt mehrere spezialisierte Fabriken dieser Branche. Ein großer petrochemischer Komplex prägt ebenfalls das industrielle Profil der Region und beschäftigt Tausende von Arbeitern.
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