Santana de Parnaíba, Historische Gemeinde in der Metropolregion São Paulo, Brasilien
Santana de Parnaíba ist eine Gemeinde in der Metropolregion São Paulo in Brasilien, die sich entlang des Tietê-Flusses auf einer Höhe von 711 Metern erstreckt. Das Stadtgebiet kombiniert erhaltene Kolonialbezirke mit modernen Wohnvierteln und Naturschutzgebieten, die durch Hauptstraßen und Brücken miteinander verbunden sind.
Susana Dias gründete die Siedlung 1625 am Ufer des Tietê, wo sie zu einem Ausgangspunkt für Expeditionen ins Landesinnere wurde. Die Stadt entwickelte sich im 17. und 18. Jahrhundert zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt zwischen der Küste und den Binnenregionen.
Der historische Stadtkern zeigt weißgetünchte Fassaden mit geschnitzten Holztüren und Fensterläden aus der Kolonialzeit, die heute Restaurants und kleine Geschäfte beherbergen. Am Wochenende versammeln sich Familien auf den Kopfsteinpflasterstraßen, die zu Kirchen und Plätzen führen, wo lokale Handwerker ihre Arbeiten ausstellen.
Der koloniale Kern lässt sich gut zu Fuß erkunden, während moderne Viertel und das Naturschutzgebiet mit dem Auto erreichbar sind. Die Stadt liegt etwa eine Autostunde nordwestlich vom Zentrum São Paulos, mit Zufahrt über Hauptstraßen der Metropolregion.
Das Anhanguera-Museum bewahrt Möbel und Werkzeuge aus dem 17. Jahrhundert in einem typischen Bandeiranten-Haus mit dicken Lehmwänden und Holzbalken. Besucher können durch die Räume gehen und sehen, wie die frühen Siedler lebten und ihre Expeditionen vorbereiteten.
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