Mapungubwe Museum, Archäologisches Museum an der Universität Pretoria, Südafrika.
Das Mapungubwe Museum ist ein archäologisches Museum auf dem Campus der Universität Pretoria, das Funde aus Ausgrabungen einer alten Siedlung im nördlichen Südafrika aufbewahrt. Die Sammlung umfasst Keramik, Metallgegenstände, Glasperlen, Elfenbein und weitere Objekte aus dieser Siedlung.
Mapungubwe war zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum im südlichen Afrika mit Verbindungen zum Indischen Ozeanhandel. Das Museum entstand, um die bei Ausgrabungen in den 1930er Jahren geborgenen Funde aufzubewahren und zugänglich zu machen.
Die Sammlung enthält Keramik, Elfenbein und Metallobjekte, die zeigen, wie Menschen in dieser Region lebten und handelten. Besonders auffällig sind die Glasperlen aus dem Indischen Ozeanhandel, die belegen, dass Mapungubwe weit über sein unmittelbares Umfeld hinaus vernetzt war.
Das Museum befindet sich auf dem Gelände der Universität Pretoria, sodass Besucher beim Betreten des Campus die Zugangsregeln der Universität beachten sollten. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch zu prüfen, ob Führungen oder Gruppenbesuche angeboten werden.
Unter den ausgestellten Objekten befindet sich ein kleines goldenes Nashorn, das aus dünnem Goldblech geformt wurde und zu den bekanntesten Artefakten des südlichen Afrikas zählt. Es zeigt, dass die Menschen in Mapungubwe Gold nicht nur für den Handel nutzten, sondern auch für die Herstellung von Objekten mit symbolischer Bedeutung.
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