Utopia, Indigene Gemeinschaft im Northern Territory, Australien
Utopia ist eine Indigenen-Gemeinschaft in Zentralaustralien, bestehend aus kleinen, verteilten Camps auf einem großen Stück Land. Die Menschen sprechen Alyawarre und Anmatyerre und nutzen einen zentralen Laden für alltägliche Besorgungen und Kraftstoff.
Die Gegend erhielt ihren Namen in den 1920er Jahren von deutschen Siedlern, die von der großen Menge an Kaninchen beeindruckt waren. Das Gebiet wurde später zum Wohnplatz der Alyawarre und Anmatyerre Völker, die dort ihr Land pflegten.
Die Region ist für ihre Künstlergemeinschaft bekannt, in der Menschen traditionelle Muster und Geschichten auf Leinwand malen. Diese Kunstwerke erzählen von dem Land und den Verbindungen zu den einzelnen Gebieten, die für die Bewohner wichtig sind.
Der zentrale Laden bietet Grundversorgung und Kraftstoff, doch für größere Besorgungen ist eine Fahrt nach Alice Springs notwendig. Besucher sollten sich auf abgelegene Bedingungen einstellen und die Gegend respektvoll betreten.
Etwa einhundertzwanzig Kunstschaffende in der Gegend schaffen Arbeiten, die weltweit gesammelt werden und zur Haupteinnahmequelle der Region beitragen. Diese Kunstbewegung entstand organisch aus der lokalen Gemeinschaft, ohne externe Anleitung oder Infrastruktur.
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