J. Paul Getty Museum, Kunstmuseum in Los Angeles, Vereinigte Staaten.
Das J. Paul Getty Museum zeigt europäische Gemälde, Skulpturen, kunstgewerbliche Objekte und Fotografien an zwei Standorten: im Getty Center auf einem Hügel über Los Angeles und in der Getty Villa am Meer in Malibu. Das Center präsentiert Kunst bis zum frühen 20. Jahrhundert, während die Villa antike griechische, römische und etruskische Werke in einem rekonstruierten römischen Landhaus ausstellt.
Der Ölmagnat J. Paul Getty eröffnete das Museum 1974 zunächst in seiner Villa in Malibu. Nach seinem Tod im Jahr 1976 hinterließ er dem Museum einen großen Teil seines Vermögens, was später zum Bau des Getty Center führte, das 1997 eröffnet wurde.
Das Museum trägt den Namen des Ölmagnaten J. Paul Getty, der es 1974 gründete; der Eintritt ist an beiden Standorten frei. 2013 stellte das Getty über 4600 digitale Abbildungen von Objekten gemeinfrei. Während der COVID-19-Schließung rief es die Getty Museum Challenge ins Leben, bei der Menschen Kunstwerke mit Alltagsgegenständen nachstellten.
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags und benötigt eine kostenlose Reservierung im Voraus für beide Standorte. Der Eintritt ist frei, aber Besucher sollten Zeit für Parken und Ankunft einplanen, da das Getty Center mit einer Standseilbahn vom Parkplatz erreicht wird.
Die weiße Travertinfassade des Getty Center stammt aus denselben italienischen Steinbrüchen, die das antike Rom belieferten. Architekt Richard Meier schnitt die Blöcke in zwei verschiedene Oberflächen, um je nach Lichteinfall ein changierendes Erscheinungsbild zu erzeugen.
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