Watts, Wohnviertel in Los Angeles Süd, Vereinigte Staaten.
Watts ist ein Viertel im südlichen Los Angeles, das von Straßen wie der 103rd Street im Norden und der Alameda Street im Westen begrenzt wird. Das Wohngebiet erstreckt sich östlich bis zur Stadtgrenze und grenzt an die Nachbargemeinden Lynwood und Huntington Park.
Die Siedlung entstand nach 1843 als Teil einer mexikanischen Landbewilligung namens Rancho La Tajauta. Nach der Ankunft der Eisenbahn entwickelte sich das Gebiet zu einer eigenständigen Ortschaft und wurde 1926 in die Stadt Los Angeles eingegliedert.
Die demografische Zusammensetzung wandelte sich von einer Viehzuchtsiedlung zu einer afroamerikanischen Arbeitergemeinde in den 1940er Jahren und stellt nun eine überwiegend hispanische Bevölkerung dar.
Das Viertel erreicht man über mehrere Hauptstraßen, darunter die Century Freeway und Hauptverkehrsachsen wie die Compton Avenue. Besucher können das Gebiet auf eigene Faust erkunden oder geführte Touren zu öffentlichen Kunstwerken buchen.
Simon Rodia baute über drei Jahrzehnte an mehreren hohen Türmen aus Stahl, Beton und Fundstücken, die heute auf dem nationalen Register historischer Stätten stehen. Die Skulpturen entstanden ohne Baugerüste oder Schweißarbeiten und wurden mit Handwerkzeugen errichtet.
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