Provinz Bocas del Toro, Karibische Provinz im Nordwesten Panamas
Bocas del Toro ist eine Provinz an der Karibikküste im Nordwesten Panamas und umfasst neun Hauptinseln sowie ausgedehnte Regenwaldflächen auf dem Festland. Die Gewässer rund um die Inseln sind flach und von Korallenriffen durchzogen, die sich über mehrere Kilometer erstrecken.
Ein europäischer Seefahrer erkundete die Küste zu Beginn des 16. Jahrhunderts und bezeichnete die Gegend mit einem Namen, der sich auf Drachen bezog. Die Region wurde gut 400 Jahre später zu einer eigenständigen Verwaltungseinheit innerhalb des neuen Staates Panama.
Der Name geht auf spanische Siedler zurück, die das karibische Küstengebiet wegen seiner zahlreichen geschützten Buchten und dem ruhigen Wasser beschrieben. Einheimische fahren täglich zwischen den bewohnten Inseln hin und her, um Fischfang zu betreiben oder in kleinen Läden Waren zu verkaufen.
Boote verbinden die bewohnten Inseln miteinander, und Reisende nutzen diese Wasserwege fast täglich, um zwischen den Orten zu pendeln. Die Fahrt über das offene Wasser kann bei starkem Wind oder Wellengang holprig werden.
Ein grenzüberschreitender Nationalpark im Landesinneren bewahrt zusammenhängende Waldflächen, die Hunderte von Säugetier- und Vogelarten beherbergen. Der geschützte Bereich erstreckt sich über zwei Länder und bildet eine der wichtigsten Wildnisregionen Mittelamerikas.
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