Jesuskind von Atocha, Religiöser Schrein in Fresnillo, Mexiko
Das Heiligtum zeigt eine Figur des Christuskindes in Pilgertracht mit einem Brotkorb in der einen und einem Stab in der anderen Hand. Die Darstellung steht in einem Raum mit Glaswänden, umgeben von unzähligen kleinen Votivbildern und Blumenarrangements.
Die Verehrung entstand im Spanien des 13. Jahrhunderts, als ein Kind in Pilgertracht christlichen Gefangenen unter maurischer Herrschaft Nahrung brachte. Spanische Siedler brachten die Andacht im 16. Jahrhundert nach Zacatecas, wo sie sich unter den Bergarbeitern rasch verbreitete.
Pilger aus ganz Mexiko und darüber hinaus kommen hierher, um dem Kind Schuhe, Spielzeug oder Schmuck zu bringen, die später an Bedürftige verteilt werden. Die Gaben spiegeln das alte Motiv wider, dass das göttliche Kind selbst unterwegs ist und Hilfe braucht.
Das Gebäude öffnet früh am Morgen und bleibt bis zum Abend zugänglich, wobei die größten Menschenmengen an Sonntagen und bei besonderen Anlässen kommen. Innenräume für Gebet und Kerzenanzünden sind vom Haupteingang aus gut zu erreichen.
Bergleute aus der Umgebung erzählen von Begegnungen mit einem Kind, das der Figur gleicht und in Notlagen unter Tage geholfen haben soll. Manche berichten, dass kleine Fußspuren im Staub der Stollen zurückbleiben, nachdem jemand auf unerklärliche Weise gerettet wurde.
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