El Meco, Maya-Ausgrabungsstätte in Cancún, Mexiko.
El Meco ist eine Maya-Stätte an der Nordostküste von Quintana Roo mit mehreren steinernen Strukturen, die verschiedene Siedlungsphasen zeigen. Der Haupttempel ragt etwa 12 Meter über das Gelände auf und bietet von oben einen Blick auf das Karibische Meer und die umliegenden Ruinen.
Die Siedlung entstand im 3. Jahrhundert als kleines Fischerdorf und wuchs später zu einem bedeutenden Küstenhandelsplatz heran. Während der Post-Klassik von 1150 bis 1500 entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für See- und Pilgerrouten.
Diese Stätte war ein wichtiger Ausgangspunkt für Pilger, die zur Insel Isla Mujeres reisten, um der Göttin Ixchel Verehrung zu erweisen. Der Ort verbindet die spirituellen Überzeugungen der damaligen Bevölkerung mit ihrer Rolle als Küstensiedlung.
Das Gelände liegt nördlich von Cancún und kann mit dem Auto oder Taxi leicht erreicht werden, wobei festes Schuhwerk wegen der unebenen Wege empfohlen wird. Der Ort hat begrenzte Schattenangebote, daher ist Sonnenschutz notwendig und es ist ratsam, früh am Tag zu kommen.
Der Haupttempel war lange Zeit die höchste antike Struktur an der nordöstlichen Küste der Halbinsel Yucatan. Diese Höhe machte das Gebäude zu einem erkennbaren Wegweiser für Seeleute, die die Küste navigierten.
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