JMWAVE, CIA-Geheimdienststation in Miami, Vereinigte Staaten
JMWAVE war eine Geheimdienstzentrale der CIA im Miami der 1960er Jahre, untergebracht im Gebäude 25 der ehemaligen Richmond Naval Air Station. Die Einrichtung diente als Zentrum für Überwachung und Operationen gegen Kuba und war mit hunderten getarnten Unternehmen in ganz Südfllorida verbunden.
Die Einrichtung wurde 1961 gegründet und war bis 1968 das Hauptquartier der CIA für Operationen gegen Kuba, einschließlich der Vorbereitung der Invasion in der Schweinebucht. Sie stellte die größte geheimdienstliche Unternehmung dieser Art außerhalb des Militärs dar und beschäftigte sich intensiv mit Überwachung und verdeckten Aktivitäten.
Die Station beschäftigte Tausende kubanischer Exilanten in Südfllorida und prägte damit die Gemeinschaft vor Ort nachhaltig. Diese Arbeitskräfte waren Teil eines großen Netzwerks, das die lokale Gesellschaft und Wirtschaft der Region tiefgreifend veränderte.
Der Standort befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Richmond Naval Air Station in Miami und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Besucher können die historische Bedeutung des Ortes von außen würdigen, ohne in das Gebäude zu gelangen.
Die Einrichtung kontrollierte die größte private Schiffsflotte in der Karibik, die nur von der US Navy und den kubanischen Streitkräften übertroffen wurde. Diese ungewöhnlich umfangreiche Marinepräsenz ermöglichte es der Agentur, Überwachungs- und Operationen auf dem Meer durchzuführen.
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