Lyford Cay, Private geschlossene Wohnanlage in Nassau, Bahamas.
Lyford Cay ist eine geschlossene Wohnsiedlung am westlichen Rand der Insel New Providence auf den Bahamas. Die Anlage umfasst etwa vierhundertfünfzig Wohnhäuser entlang der Küste, einen Jachthafen mit vierundsiebzig Liegeplätzen und Strände mit weißem Sand.
Captain William Lyford Jr. erhielt hier im späten 18. Jahrhundert Land als Belohnung für seine Treue zur britischen Krone. Der kanadische Geschäftsmann Edward Plunkett Taylor kaufte das Gebiet in den 1950er Jahren und wandelte es in eine private Clubsiedlung um.
Der Name geht auf Captain William Lyford Jr. zurück, dessen Familie nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg hier Land erhielt. Heute leben in dieser Siedlung Menschen aus vielen Ländern, die den Club als Treffpunkt nutzen und am Strand oder auf dem Golfplatz ihre Freizeit verbringen.
Der Zugang ist nur für Mitglieder und deren Gäste möglich, eine Voranmeldung ist erforderlich. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Küste und umfasst neben Wohngebäuden auch einen Golfplatz und Tennisplätze.
Im Dezember 1962 trafen sich hier Präsident John F. Kennedy und der britische Premierminister Harold Macmillan im Haus von E. P. Taylor zu vertraulichen Gesprächen. Die beiden Politiker nutzten die abgeschiedene Lage für diskrete diplomatische Verhandlungen während der Zeit des Kalten Krieges.
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