Withlacoochee State Forest, Staatswald im westlichen Zentralflorida, Vereinigte Staaten.
Withlacoochee State Forest ist ein staatlicher Wald im Westen Zentralfloridas, der aus mehreren, nicht zusammenhängenden Waldabschnitten besteht. Diese Abschnitte wechseln zwischen trockenen Kiefernwäldern, Hartholzsümpfen und Wasserläufen, die miteinander verbunden sind.
Das Land wurde in den späten 1930er Jahren von der US-Bundesregierung im Rahmen eines Umsiedlungsprogramms erworben, das ursprünglich landwirtschaftliche Projekte unterstützen sollte. Später wurde das Gebiet dem staatlichen Forstmanagement übertragen und blieb seitdem öffentliches Land.
Der Name des Waldes leitet sich vom Withlacoochee River ab, einem Wort aus einer Sprache der amerikanischen Ureinwohner, das so viel wie "kleines Wasser" bedeutet. Besucher begegnen diesem Namen auf Wegweisern, Karten und Hinweisschildern überall im Waldgebiet.
Der Wald hat mehrere Eingangsbereiche mit Parkplätzen und Informationsstellen, an denen Karten und Wegbeschreibungen erhältlich sind. Da die einzelnen Waldabschnitte weit voneinander entfernt liegen, empfiehlt es sich, vor dem Besuch zu planen, welcher Bereich besucht werden soll.
Im Inneren des Waldes befinden sich die Überreste mehrerer verlassener Siedlungen wie Mannfield, Orleans und Stage Pond, die zeigen, dass vor der Entstehung des öffentlichen Waldes Menschen hier lebten. Wer genau sucht, kann auf alten Wegen und in der Vegetation noch Spuren dieser früheren Bewohner entdecken.
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