The Bass Museum of Art, Zeitgenössisches Kunstmuseum in Miami Beach, Vereinigte Staaten.
Das Bass Museum of Art nutzt das frühere Gebäude der Miami Beach Public Library: heller, grob behauener Stein, Flachdach, hinter einem gepflasterten Platz. Der Mittelteil hat drei vertikale Achsen – gläserne Doppeltüren, flankiert von Fenstern mit Plakaten – und vier kleine quadratische Öffnungen hoch unter dem Dach. Arata Isozaki entwarf einen 2002 eingeweihten Anbau von 1.500 m2; David Gaulds Erweiterung von 2017 fügte vier neue Galerien hinzu.
John und Johanna Bass, jüdische Einwanderer aus Wien, vermachten 1963 der Stadt Miami Beach über 500 Gemälde alter Meister, Textilien und Skulpturen, unter der Bedingung, dass ein Museum dauerhaft öffentlich zugänglich bleibt. Das Bass eröffnete am 7. April 1964 in der ehemaligen Miami Beach Public Library, die für 160.000 Dollar umgebaut wurde, und war damals die einzige städtisch betriebene Kunstgalerie Südfloridas. John Bass leitete es bis zu seinem Tod 1978.
Das Bass ist nach John und Johanna Bass benannt, jüdischen Einwanderern aus Wien, die Gemälde alter Meister, Textilien und Skulpturen sammelten. Ihr Vermächtnis von 1963, über 500 Werke, war an die Bedingung geknüpft, dass ein Museum dauerhaft öffentlich zugänglich bleibt. Die Sammlung reicht von europäischer Malerei des 15. Jahrhunderts bis zu Textilien und liturgischen Gewändern des 7. bis 20. Jahrhunderts, gezeigt neben wechselnden Gegenwartsausstellungen.
Das Museum liegt an der 2121 Park Avenue, einen Block vom Collins Park und vom Strand entfernt, und ist täglich von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Eingang führt über steinerne Stufen zu den mittleren Glastüren; die Galerien, darunter die Riccardo and Tatyana Silva Gallery im Erdgeschoss, befinden sich im erweiterten Gebäude.
Das Museumsgebäude war früher die öffentliche Bibliothek von Miami Beach; die Stadt gab 160.000 Dollar für die Renovierung aus, bevor das Museum am 7. April 1964 öffnete. John Bass, Präsident der Fajardo Sugar Company sowie Amateurmaler, Komponist und Sammler, leitete das Museum bis zu seinem Tod 1978. Seine Manuskriptsammlung liegt heute im Carnegie Hall.
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